Moin Taucher - Welcome Diver- Bienvenue Plongeur

Dekompressionkrankheit

Diese entsteht ebenfalls aus der gesteigerten Luftaufnahme unter Wasser. Je tiefer und länger man taucht, desto mehr überschüssiger Stickstoff wird in den Körpergeweben gelöst. Wenn der Taucher zur Oberfläche zurückkehrt, verändert sich der Umgebungsdruck. Der überschüssige Stickstoff wird nicht durch die Atmung abgebaut und verbleibt im Körper.
Um dies zu vermeiden, werden bei längeren Aufenthalten in größerer Tiefe beim Aufstieg Pausen eingelegt, in denen der überflüssige Stickstoff abgeatmet werden kann. Die Pausen ( Dekostops ) werden mit zunehmender Tauchtiefe und Länge immer größer. Auch bei ganz normalen Tauchgängen in geringer Tiefe von etwa 20 Metern wird grundsätzlich ein Sicherheitsstopp auf fünf Metern Tiefe eingelegt. Bei der Tauchgangsplanung ist sicherzustellen, dass man auf jeden Fall immer genug Luft für den Sicherheitsstopp in der Tauchflasche übrig hat.
Kommt man mit zuviel Stickstoff zurück an die Oberfläche, kann es zur Dekompressions-Krankheit kommen. Die Symptome treten nach 15 Minuten bis 16 Stunden nach dem Tauchgang auf. Sie bestehen unter anderem aus Schmerzen in den Gliedmaßen, Lähmungserscheinungen sowie Schwindel- und Taubheitsgefühl. Um bleibende Schäden zu vermeiden, muss eine Dekompressionskammer aufgesucht werden.

Die wichtigste Maßnahme ist in jedem Fall die sofortige Verabreichung von Sauerstoff an den Verunfallten.

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