Moin Taucher - Welcome Diver- Bienvenue Plongeur

Lungenüberdehnung

Die Menge der eingeatmeten Luft steigt mit der Tiefe des Tauchgangs, da der Wasserdruck die Luft komprimiert.
Geht man mit einem Luftballon unter Wasser, zieht er sich mit zunehmender Tiefe immer weiter zusammen.
Umgekehrt verhält es sich genauso. Wird ein Luftballon aber nun unter Wasser aufgeblasen, dehnt er sich beim Aufsteigen immer weiter aus.
Mit der Lunge verhält es sich genauso. Atmet man in etwa 20 Meter Tiefe ein und steigt in Panik ohne auszuatmen nach oben, wird die Lunge überdehnt.
Beim Gerätetauchen lautet deshalb die wichtigste Regel, stets regelmäßig ein- und auszuatmen und keinesfalls beim Aufstieg die Luft anzuhalten.
Dies sollte gerade von Anfängern trainiert werden, da diese schon bei leichten Schwierigkeiten unbedacht aus dem Wasser wollen und dabei instinktiv die Luft anhalten.
Eine Lungenüberdehnung ist gefährlich. So kann Luft in den Blutkreislauf gepresst werden, was zu ernsten Verletzungen, Lähmungen und sogar bis zum Tod führen kann.
Die Überdehnung macht sich sofort durch Schmerzen nach dem Auftauchen bemerkbar. Werden Anzeichen festgestellt, sollte sofort ärztliche Hilfe gesucht werden.

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